Unser Haus am Meer Teil 2

Im hohen Norden

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Hier geht es demnächst weiter mit unserem Hausblog.

11.02.2020

Durch den Umzug und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten, kommt erst in den nächsten Tagen etwas mehr Inhalt. Mehr als 6 Wochen ohne Internet haben einen Riesenstau an Arbeit verursacht.

Der Stau muss erst mal abgearbeitet werden. Dann geht es auch hier weiter.

Baubuch
Wir haben ein Buch geschenkt bekommen. Anscheinend sind wir nicht alleine, was die Erfahrungen beim Bau angeht.

Langsam

15.02.2020

Nach der langen Pause, geht es erst mal langsam weiter. Das Haus fordert uns immer noch und es ist viel Arbeit liegen geblieben. Dazu müssen wir das Haus einrichten, alles konnten wir nicht mitnehmen, manches wollten wir auch nicht mitnehmen.

Eine komische Zeit war die Zeit zwischen meinem letzten Besuch in Otterndorf im Dezember und unserem letzten Besuch im Januar. Fast alles gepackt, kein Internet mehr, kein Fernsehen. Gespannte Erwartung und immer das Gefühl etwas tun zu müssen, aber es gibt nix zu tun.

Über Weihnachten sind wir nach Nürnberg gefahren. Das gab dann das Gefühl, etwas aus der Chaos des Hausbaus auszubrechen.

Weihnachtsessen
Weihnachtsessen

Es war etwas schwer in Nürnberg an Heiligabend etwas zu finden, wo man essen gehen kann. Wir haben dann doch noch etwas gefunden, was wir hier gerne weiterempfehlen wollen:

LA RUSTIKA

Ebenfalls gut war das australische Restaurant, das wir am nächsten Tag besucht haben:

Australian Bar & Kitchen

Dann aber hatte uns die Tristesse unserer Freilassinger Wohnung wieder im Griff, umgeben von gepackten Kartons und einem alten Fernseher, der Gott sei Dank noch mit Kabel funktioniert. Unterbrochen nur von Abschiedsbesuchen bei Freunden, was uns entsprechend schwerfiel.


Und es ward Licht

20.02.2020

Nachdem wir im Halbdunkel 3 Wochen lang nur erraten konnten, was wir auf unser Frühstücksbrot schmierten und in Küche und Wohnzimmer die Löcher in der Decke bewundern durften, haben wir jetzt tatsächlich Licht 💡.

Aber kein Licht ohne Schatten: der Elektriker, der uns die Lampen und den Badezimmerspiegel montiert hat, sollte auch die Schalter im WC oben wieder anbringen. Diese waren im Zuge der Fliesen/Schalter Affäre noch nicht wieder angebracht. Bei der Demontage waren die Schalter kaputt gemacht worden und keiner sah es als notwendig an, dass man darauf hinweist.

Also wieder Telefonate ...

Wir hatten mit der Elektrofirma ausgemacht, dass wir die Schaltermontage von unserem Elektriker mitmachen lassen, wenn dieser eh bei uns im Haus ist. Im Gegenzug sollte die Elektrofirma die Kosten für Montage des Spiegels übernehmen. Das wurde auch akzeptiert, da sonst eine 400 Kilometer weite Anfahrt für das Anbringen eines Schalters notwendig gewesen wäre. Man müsse sich nur noch die Genehmigung von Danhaus einholen.

Auch eine Woche später gab es noch keine Reaktion von Danhaus.

Die Fliesen/Schalter Affäre geht so: Die Fliesen wurden geplant und die Elektroanschlüsse wurden geplant. Eine gemeinsame Planung gab es nicht. Und so kam es, dass die Höhe der Fliesen und die Höhe der Schalter nicht kompatibel waren:
Schalter
Knapp vorbei

Daraufhin hat man die Fliese ausgesägt, damit der oberste der drei Schalter auch bedient werden kann.

Schalter
Die "Lösung"

Diese "Lösung" hat zur Folge, dass der oberste Schalter oberhalb der Fliesen in der Luft hängt und zwar reichlich.

Das war für uns natürlich absolut nicht tragbar.

Daraufhin wird uns mal gezeigt, wer hier eigentlich das Sagen hat: obwohl wir vor Ort sind, werden wir nicht gefragt, wie wir das haben wollen, sondern es wird einfach der oberste Schalter um 20cm nach oben verlegt. Also 2 Schalter in den Fliesen, einer weit oberhalb in der Wand.

Nochmal: wir waren vor Ort! Und wir hatten bereits mit dem Fliesenleger vereinbart, dass eine weitere Reihe Fliesen oberhalb der Schalter angebracht werden soll, so dass alle 3 Schalter innerhalb des Fliesenspiegels angebracht sind und kein Schalter neu gesetzt werden muss!


Noch mal nach Otterndorf

21.02.2020

Zwischen Ende November und Ende Januar waren wir 4 mal für jeweils eine Woche in Otterndorf. Allein für Hin- und Rückfahrt sind das 8000km.

Die Zeit nach Weihnachten bis zum letzten Besuch vor dem Umzug war wie hier beschrieben etwas komisch.

Umso hektischer und stressiger wurden die beiden Wochen um den Umzug.

Montags (27.1.) sollte der Umzugswagen kommen. In der Woche davor wollten wir in Otterndorf die letzten Handwerker empfangen und alles für den Umzug vorbereiten.

Über Aschersleben sind wir dann eine Woche vorher losgefahren. Übernachtet haben wir hier: Villa Westerberge. Wie wir finden ein empfehlenswertes Hotel an einem kleinen See mit hervorragender Küche.

Die Anfahrt war etwas gespenstig: zwischen Autobahnabfahrt und Aschersleben waren die Orte wie ausgestorben. Anfangs am Harz entlang ging es dann nach Otterndorf. Diesmal ohne den Riesenstau hinter Hannover.

und weil unsere Standardherberge umbaut sind wir hier gelandet: eine Ferienwohnung in Otterndorf direkt an der Medem. Die Wohnung können wir sehr empfehlen. Geschmackvoll eingerichtet, groß und in einer hervorragenden Lage und einer sehr netten Vermieterin. Wir haben es sehr genossen.

Am darauffolgenden Tag waren folgende Termine im Haus angesagt:

Glasfaser

Küche Nacharbeit

Spüle und Spülmaschinenanschluss

Maler

Teppichboden

Firma Loesing (hat Termin vergessen)

Stromablesen (!sic)

Für den Glasfaseranschluss hatte die Firma Wähler 7 Uhr als Termin ausgerufen. Also quält man sich in Allerhergottsfrühe aus dem Bett. Dann wartet man im Haus. Und wartet. Und wartet. Und ruft an. Irgendwann nach 8 Uhr kommen sie dann. Mit dem Anhänger war was nicht in Ordnung. Als Bauherr lernt man warten!

Dann geht es Schlag auf Schlag: Küche, Elektriker, Teppichboden. Dann schneit auch noch eine Stromableserin herein, die vermutlich viele Nullen notiert hat.

Und dann wieder: warten! Herr Loesing hat uns wieder mal versetzt.

Nebenbei eine Hiobsbotschaft aus einer Ecke, aus der wir gar nicht gerechnet haben: Der Teppich, den wir uns ausgesucht haben ist ein Auslaufmodell und nur noch in einer Variante von 5m Breite vorhanden. Wir hätten nur 4m gebraucht. Also entweder einen anderen Teppich oder mit einem Riesenverschnitt leben. Wir entscheiden uns für den Verschnitt, da wir sonst bis zum Einzug nicht mehr fertig werden. Kostet halt. Mit dem Verschnitt legen wir den Fußboden aus, wenn die Handwerker kommen, so sind wenigstens die Fliesen geschützt. Und ein Mitarbeiter der Küchenfirma nimmt am Ende ein Teil des Teppichs und verlegt es in seinem Dartdomizil. Also für einen guten Zweck gespendet.

Der Rest der Woche verläuft ähnlich, aber nicht ganz so hektisch wie dieser erste Tag.

Donnerstag hatten wir eine Firma engagiert, die sich unter anderem auf die Grundreinigung von Neubauten spezialisiert hat. Das lief auch problemlos. Nur was die beim Reinigen entdeckt haben, war alles andere als reibungslos.

  • Aus dem Lüfter im WC im ersten Stock tropft Wasser
  • An der Haustür ist eine Ecke abgeknickt

Da in diesem WC auch noch die Lichtschalter fehlen (siehe 21.2.2020) haben wir dort nun folgende Situation: während man im Dunkeln sein Geschäft verrichtet, tropft es einem auf den Kopf. Lange Sitzungen sind da nicht angebracht. 😎

haustuer
Knick in der Optik

Aber wie wir inzwischen wissen, belassen wir es ja nicht bei solchen Peanuts: die Reinigungsfirma hat gewohnheitsgemäß den Schlüssel in die Haustüre gesteckt, damit sie ihn nicht aus Versehen mitnimmt. Und wir machen die Tür zu. Als wir später noch mal rein müssen, stellen wir fest, dass wir das nicht mehr können. Danhaus hat ein Schloss verbaut, das es nur erlaubt zu schließen, wenn auf der anderen Seite kein Schlüssel steckt. Heureka: wir wohnen noch nicht hier und haben uns schon ausgesperrt.

Immerhin finden wir schnell einen Schlüsseldienst, der nicht nur kompetent ist, sondern auch günstig. So ganz nebenbei erfahren wir, dass dieser unser Haus schon kennt. Er hat bereits im letzten Jahr einem Mitarbeiter von Danhaus (???) die Tür geöffnet, weil der Schlüssel nicht gefunden werden konnte. Wir können uns ein Grinsen nicht verkneifen. 😁

Die anderen beiden Probleme haben wir sofort an Danhaus gemeldet. Den Schaden an der Tür sollen wir an unsere Hausratversicherung melden, das ist ja nach der Übergabe passiert.

Das tropfende Wasser hat erstmal tagelang keinen interessiert. Irgendwann hat man dann herausgefunden, dass es sich um fehlende Isolierung handelt. Seitdem warten wir.

Übrigens war im Übergabeprotokoll vereinbart, dass die dort festgehaltenen Schäden in Woche 4 behoben werden. Als wir in Otterndorf waren, war es die Woche 4 und niemand war da, oder hat sich bei uns gemeldet.

In Woche 9 war es dann tatsächlich soweit: die meisten Schäden sind bereinigt. Der Fliesenleger war sogar schon 2 Wochen früher mit seinen Restarbeiten fertig. Nur die defekten Badmöbel und der tropfende Lüfter gehen uns noch ab.


Umzug

26.02.2020

Nach unserem letzten Otterndorf-Besuch sind wir dann zurück nach Freilassing. Der Plan war:

  • das Auto am Bahnhof in Otterndorf stehen zu lassen
  • mit dem Zug am Samstag nach Freilassing
  • Sonntags die Reste packen
  • noch ein paar Freunde und Verwandte verabschieden
  • Montags morgens um 7 kommt der Umzugswagen, um in Freilassing einzupacken
  • Wohnungsübergabe
  • Montag Fahrt nach Otterndorf
  • Mittwochs 7 Uhr kommt der Umzugswagen, um in Otterndorf auszupacken

Bis Montagmorgen klappt auch alles, aber die Umzugsfirma kommt nicht pünktlich, macht das aber dadurch wett, dass sie gegen 12 Uhr schon unterwegs nach Otterndorf ist. Leider haben wir die Wohnungsübergabe erst für 15 Uhr vereinbart, so dass wir nun in einer leeren Wohnung "stehen", denn Sitzmöbel gibt es nicht mehr. Wir machen es uns auf dem Boden so bequem wie möglich und versuchen zu dösen. Glücklicherweise sehe ich unsere Vermieterin durch die Fußgängerzone spazieren, was uns eine Stunde Zeit erspart, denn die Wohnungsübergabe wird nach vorne gezogen.

Sleeping
Hart aber sonnig

Somit können wir uns eine Stunde früher in die Bahn setzen und auf den Weg nach Otterndorf machen. Wir werden in Nürnberg einen Zwischenstopp einlegen um zu Übernachten und dann nach Otterndorf weiterfahren.

Man könnte sich nun fragen, warum wir die Rückfahrt nach Otterndorf so "kompliziert" mit Übernachtung gewählt haben, aber das würde bedeuten, dass wir uns hier über die Bahn äußern müssten, und das würde reichen einen mindestens ebenso langen Artikel zu schreiben, wie diesen Hausbaublog. Dafür habe ich keine Zeit. Und keine Lust. Es sei nur so viel gesagt: wenn man es schafft bis 15:24 in Freilassing den Zug zu erwischen, dann ist man um 0:37 Uhr in Otterndorf. Das ginge ja noch. Richtig lustig wird es, wenn die Fahrzeiten auf über 13 Stunden anwachsen, da darf man sich dann auf 3 Stunden auf dem Dortmunder Bahnhof nachts um 1 Uhr freuen, wenn die Fahrtzeit nicht doch 15 Stunden beträgt. Wir haben entschieden, dass eine Übernachtung besser ist. Tja, wenn wir nur fliegen würden ....

Wir haben uns also auf eine ruhige Reise eingestellt und auf ein sehr frühes Aufstehen am Mittwochmorgen. Aber es kam anders. In Hamburg-Harburg klingelt das Telefon. Die Umzugsfirma. Sie wäre ja jetzt schon da. Toll. Wir aber nicht! Wir brauchen noch mindestens anderthalb Stunden. Nach hektischem Überlegen, sagen wir, dass die Leute kommen können und heute noch auspacken können, wenn wir vor Ort sind. Das wird um halb vier sein. Wenn sie es nicht schaffen, dann machen sie am nächsten Tag weiter.

Aber sie schaffen es noch: um halb 8 abends sind sie fertig. Und wir erst! Der Einzug fand während Dauerregen und zeitweise Schneefall statt, ein schöner Empfang. (das Wetter hat sich seither nicht gebessert)

Baustelle
Während des Umzugs
Baustelle
Seenlandschaft

Wir fahren in unser vorbestelltes Hotel und freuen uns, dass wir nicht so früh aufstehen müssen.

Es war ein Fehler, dass wir uns auf diesen "früheren" Umzugstermin eingelassen haben. Etliche Dinge wurden nicht ordnungsgemäß aufgebaut, viel Dreck verteilt, Schrammen in den frisch gestrichenen Wänden ...


Coming soon

xx.xx.2020

  • Warum haben wir keine Stühle am Esstisch?
  • Warum ist der Router in Freilassing und nicht in Otterndorf?
  • Warum haben wir kein Licht in Wohnzimmer/Küche?

Zwischenruf

27.02.2020

Heute kam die Rechnung des Unternehmens, das wir beauftragen mussten, um den ganzen Müll zu entsorgen, den die Hausbaufirma hinterlassen hat. Über 650€!

Abfall
Es wird geräumt

Danhaus verlangt vom Hausbauer, dass er einen Müllcontainer und 6 große (wirklich große!) Müllsäcke, sogenannte BigBags zu Verfügung stellt. Wenn der Container voll ist, muss der Hausbauer diesen abtransportieren lassen und einen neuen bestellen. Das Bereitstellen eines solchen Containers kostet 60€ pro Monat und der Abtransport hat über 750€ gekostet. Der Container stand während der gesamten Bauzeit zur Verfügung.

Wie bereits früher erwähnt, haben sich verschiedene Gewerke nicht die Bohne darum geschert, dass da ein Container steht und ihre Hinterlassenschaften einfach ums Haus drapiert.

Abfall
Schade, dass wir keinen Kamin haben
Abfall
Knapp vorbei, ist auch daneben

Jedenfalls haben wir mit Abstand den meisten Müll rund ums Haus im Baugebiet. Übertroffen in seiner Hässlichkeit nur von der Wärmepumpe vor unserem Haus.😁


Nachhaltig?

Ein ähnliches Thema sind die nicht verbrauchten Materialien. Offenbar rechnen Baufirmen, nicht nur unsere, sehr großzügig mit dem Baumaterial. Es bleiben immer Reste, 10-20%, die nicht mehr benötigt werden. Und was passiert damit? Es liegt sinnlos auf der Baustelle rum. Argumentation: das gehört Ihnen, machen Sie damit, was Sie wollen. Wir machen nichts.

So kommt es, dass palettenweise Klinker, Dachziegel rumstehen, Riesenballen Dämmwolle rumliegen. Und, und, und ... Vor allem die teuren Fliesen.

Die Dachziegel haben wir auf Facebook angeboten und sie waren innerhalb von 10 Minuten weg.

Dachpfannen
Der Renner auf Facebook

Klar muss man immer mit mehr Material rechnen als gebraucht wird. Verschnitt muss auch eingerechnet werden. Wenn auf der Baustelle der Klinker ausgeht, kann man nicht mal schnell noch ein Dutzend im Lidl holen.

Aber warum nochmal nimmt man die überflüssigen Dinge nicht wieder mit, gerne nach Absprache mit dem Bauherrn? Das Zeug wird doch nicht schlecht und bezahlt ist es auch.

Da ich in absehbarer Zeit keinen Neubau plane, kann ich mit dem Zeugs nichts anfangen. Und in unserem Fuhrpark befindet sich kein Gabelstapler und auch kein LKW, womit wir den Krempel abtransportieren könnten.

So landen unsere neuen Materialien auf dem Müll und kostet uns nochmal Geld.

Eigentlich könnte man daraus eine Geschäftsidee entwickeln: man kauft einen LKW und einen Gabelstapler und klappert die deutschen Baustellen nach überflüssigen Baumaterialien ab. Die verscherbelt man dann. Könnte sich lohnen. Und dem Bauherrn wäre auch geholfen. Vielleicht lindert es auch die Wohnungsnot.


Abschied und Ankunft

03.03.2020

Man hat uns in Bayern verabschiedet, dass uns das Herz schwer geworden ist. Aber wir wollten ja etwas Neues probieren und wir, bzw. Bayern sind ja nicht aus der Welt. Und gegenseitige Besuche sind ja schon in Planung.

Essen
Das Herz wurde uns schwer gemacht. GAAANZ schwer!
Matjes
Aber der Norden hat kulinarisch ja auch was zu bieten!

Dass der Einzug unter Regen und Schnee stattfand, hatte ich ja schon geschrieben. Der Schnee hat sich dann auch wieder verabschiedet, der Regen blieb. Wer dann noch kam, war Sabine. Nicht die Nette aus Lübeck, sondern die Heftige vom Atlantik. Aber auch die ging, und der Regen blieb wieder.

Was haben wir von der heftigen Sabine gelernt? Papier- und Abfalltonnen beschwert man besser mit je einem großen Stein, gelbe Säcke bindet man besser irgendwo an.

Hafen
Vor Sabine
Sturm
Während Sabine

Pflaster

06.03.2020

Und das nächste Kapitel wird aufgeschlagen: ab heute werden der Parkplatz und die Terrasse gepflastert.

Damit wir nicht allzu verwöhnt werden, hat sich das Wetter entsprechend vorbereitet. Mehr als 5 Grad weniger als gestern und es regnet in Strömen. Das kann nur gut werden. 😀

Pflaster
Der Mann von Raiffeisen ist da ...

Pflaster
Pflaster
... und hinterlässt einen großen Haufen.

Nochmal ohne Pflaster und Terrasse

07.03.2020

Haus
Nordwest
Haus
Westen

Haus
Nordost
Haus
Osten mit unserem Privatdeich

Bilder aus Otterndorf & Umgebung

11.03.2020

Jetzt ist hier viel geschrieben worden über das Hausbauen und anderes. Nun wollen wir auch nochmal an Hand von Bildern zeigen, warum wir uns für diesen Ort entschieden haben.

Dafür geht es auf eine andere Seite:

Otterndorfer Bilderbogen


Damals

12.03.2020

Vom xx.xx.2020 (also Ende Februar) bin ich noch einige Antworten schuldig.

Die Fragen waren:

  • Warum haben wir keine Stühle am Esstisch?
  • Warum ist der Router in Freilassing und nicht in Otterndorf?
  • Warum haben wir kein Licht in Wohnzimmer/Küche?

Hier also der Versuch die Fragen zu beantworten:

Esstischstühle

Damit wir nach unserem Umzug nach Otterndorf nicht allzu lange ohne Sitzgelegenheit am Esstisch auskommen müssen, haben wir diese bereits Ende November bestellt. Vereinbart war die Lieferung für den 5. Februar. Wir freuen uns.

Am 4.2.2020 kommt ein Schreiben des Möbelhauses, dass die Stühle nicht kommen werden, sondern erst im April. Wir freuen uns nicht mehr.

Was war passiert? Wir haben 6 Stühle bestellt, in 3 unterschiedlichen Farben. Eine Farbe kann derzeit nicht geliefert werden. Also weil 2 Stühle nicht geliefert werden können, verschiebt man die komplette Lieferung um 2 Monate! In einem Schreiben, einen Tag vor der geplanten Lieferung!

Dass 4 Stühle verfügbar wären, steht übrigens nicht in dem Schreiben, das erfahren wir erst nach einem Anruf dort. Mit dem Anruf erreichen wir dann, dass die verfügbaren Stühle ein paar Tage später bei uns stehen, die Restlichen kommen dann im April.

Kostenloser Tipp von uns: ruft halt den Kunden an, wenn etwas nicht wie geplant funktioniert. Ein lapidares Schreiben, dass sich alles um 2 Monate verschiebt, verärgert nur und telefonisch hatten wir im Nu eine Lösung.

Router

Im April letzten Jahres haben wir uns um den Internetanschluss gekümmert. Zu dem Zeitpunkt war unsere Adresse natürlich noch Freilassing. Diese haben wir dann auch dort angegeben. Im Laufe der Zeit vergisst man natürlich, dass man diese Adresse auch mal ändern muss. So wurde der Router dann während wir auf dem Weg nach Otterndorf waren, nach Freilassing geschickt und versauerte dort in der Postfiliale.

Erfreulicherweise erwies sich EWE als so flexibel, dass sie uns innerhalb eines Tages einen anderen Router nach Otterndorf schickten, so dass wir am Tag der Freischaltung tatsächlich sofort Online waren.

Weniger erfreulich, dass der Router, der nach Freilassing geschickt wurde, berechnet wurde. Erst nach mehrmaligen Telefonaten wurde das berichtigt. Erledigt ist es bis heute nicht.


Licht

Ebenfalls bis heute nicht erledigt ist das Thema Licht in Wohn- und Küchenbereich.

Wir hatten in diesem Bereich einheitliche Deckenstrahler bestellt. Beim Einbau stellte sich heraus, dass es im Bereich unseres Balkons nicht möglich war, unsere bestellten Strahler zu montieren. Daraufhin hat die Elektrofirma einfach 3 andere Fabrikate eingebaut.

Sah "super" aus! Beim Einschalten des Lichts ließen sich die 3 Strahler etwas mehr Zeit als die anderen, dafür hatten sie eine andere Farbtemperatur. Beim Ausschalten waren sie dafür etwas flotter unterwegs.

Hätte man uns gefragt, hätten wir natürlich gesagt, dass wir einheitliche Strahler wollen, auch wenn diese teurer sind. aber man hat uns ja nicht gefragt.

Nach einigem Hin und Her haben wir dann erreicht, dass die Strahler getauscht werden. Aber auch das dauerte 2 Monate, da Weichnachten, Urlaube und Missverständnisse alles verzögert haben.

Ablauf der Operation Deckenstrahler:

  • Diskussion mit der Elektrofirma, ob die Strahler getauscht werden.
  • Antwort: Nein. Die hätten wir ja so bestellt.
  • Unsere Antwort: die 3 "Falschen" haben wir nicht bestellt und wir wurden nicht gefragt.
  • Antwort: Na, dann tauschen wir.
  • Elektrofirma möchte aber keine 400km fahren und fragt, ob wir eine örtliche Firma beauftragen können.
  • Wir: kein Problem, wenn ihr das bezahlt.
  • Die: machen wir.
  • Es weihnachtet und nix ist passiert.
  • Ansprechpartner ist im Urlaub.
  • Chef sagt: machen wir so nicht, muss erst warten, bis der Kollege wieder da ist.
  • Kollege kommt wieder und sagt: alles gut!
  • Bis Anfang Februar kommen keine Strahler.
  • Kollege ist wieder im Urlaub.
  • Danach schickt er die Strahler tatsächlich los
  • Wir suchen eine Elektrofirma, die uns die Strahler einbaut.
  • Schwierig: alle sind überlastet.
  • Endlich hat jemand Zeit.
  • Es ward Licht!!!

Komische Sache: wir haben uns wie kleine Kinder gefreut, dass wir endlich Licht haben. Aber das Gefühl hält nur eine Stunde an. Immer hat man im Hinterkopf: was kommt als Nächstes? Irgendwie bekommt man das nach den vielen Erfahrungen nicht aus dem Kopf. Und prompt steht auch Wasser unter der Spüle. Der vor 3 Wochen eingebaute Syphon ist kaputt😕. Und auch schnell repariert😀.


Man glaubt es nicht!

17.03.2020

Bisher waren es nur Berichte in den Medien und im Internet. Heute haben wir es live gesehen: Nudeln fast ausverkauft, Klopapier nicht vorhanden.

Nudeln könnte ich ja gerade noch verstehen. Aber Klopapier? Was macht man mit einem 2-Jahresvorrat Klopapier? Kann man das nach längerer Lagerung essen?

Lauter Bekloppte.


klopapier
Wer kann sich noch an die DDR erinnern?

Zahlenspiele

20.03.2020

Es gibt tatsächlich nichts, womit uns Danhaus nicht ärgern könnte.

Heute war unser Haus recht kühl, so dass ich mal das Thermostat der Heizung kontrollieren wollte. Normalerweise kein Ding: die Benutzerführung ist recht einfach.

Heute aber empfing mich das Thermostat mit der Frage: Code? Meine Gegenfrage: Hä?

Also mal die gängigsten Codes ausprobiert: 0000, 1234 und dann aufgehört. Nach 3-maliger falscher Eingabe fliegt das Ding in die Luft?

Typischerweise passieren solche Sachen ja immer am Freitagnachmittag. Aber Acalor hat eine Notfallrufnummer. Und der Mitarbeiter kennt das "Problem" und den Code. Aber er darf ihn uns nicht mitteilen. Ach?

Ja und dann erfahren wir eine abenteuerliche Erklärung, warum auf dem Thermostat auf einmal eine Codeabfrage kommt. Diese kommt ein halbes Jahr nach Einbau der Heizung und wenn man diese bis dahin nicht bezahlt hat? Erraten: dann bekommt man den Code nicht.

Na, das ist ja mal ne Diebstahlsicherung. Inkasso durch Nichtfunktion. Zumindest eine Variante, die wir noch nicht kannten. Ich stelle mir grade vor, ich sitze im Auto, auf der Autobahn, 180 km/h, voraus ein Stau, letzte Rate noch nicht bezahlt und beim Betätigen der Bremse kommt im Display: "Bitte Code eingeben:".

Wir wussten nichts von dieser Sperre, hatten keinen Code und das Haus ist seit Monaten bezahlt.

Inzwischen hatten wir bei Danhaus angerufen. Aber natürlich keiner mehr da, war ja Freitagnachmittag. Eine Notfallnummer gibt es nicht. Also noch mal die Notrufnummer von Acalor angerufen. Einen Code will er uns immer noch nicht geben, aber den Bauleiter anrufen. Und immerhin gibt der die Erlaubnis, dass Acalor uns den Code mitteilen darf. Wie gnädig.

Wärmepumpe
Der Quasimodo unter den Wärmepumpen

Frage: wenn man nicht bezahlt, bekommt man den Code nicht?

Frage: ohne Code funktioniert die Heizung nicht?

Frage: wann wollte man uns diese Vorgehensweise mitteilen?

Frage: wir haben bezahlt. Wieso bekommen wir den Code nicht?

Jetzt möchte man ja gerne hier einen Spruch loslassen, der zeigt, wie man ein solches Vorgehen findet. Da kommen einem Ausdrücke wie Klatsche, nasse Hüte, Klammerbeutel, gepudert, Latten am Zaun, weiche Kekse in den Sinn. Aber das kann man hier natürlich nicht schreiben, auch wenn die Latte der Netiquette sehr niedrig angesetzt wird.

Aber Geht's noch? wird man ja noch mal fragen dürfen.


Trostpflaster

21.03.2020

Auch wenn es mit den Terminen nicht immer ganz so geklappt hat, hat die Firma Loesing immer gute Arbeit geleistet und uns Tipps für andere Gewerke gegeben. So sind wir an ein kleines Unternehmen gekommen, das für uns den Parkplatz, den Zugang und die Terrasse pflastert. Die Jungs machen einen tollen Job und wir sind froh endlich ohne ein Pfund Matsch an den Schuhen ins Haus zu kommen.

Terrasse
Dafür durften sie dann auch die Terrasse einweihen:-).
Terrasse
Terrassenbau
Haus am See
Unser Haus am See ...
Haus
Der "See" muss noch ein bisschen üben.
Terrasse
Sonnenliegen stehen bereit
Containerschiff
Wenn Du aus dem Fenster schaust:-)

Willkommen

27.03.2020

„Cuxland, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2020. Dies sind die Abenteuer der Häuslebauer Barbara und Hans-Peter Dorn. Viele Lichtjahre von der Heimat entfernt dringen die Beiden in Galaxien Gegenden vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“ Naja, ein paar Touristen waren dann doch schon da.

Aber in Zeiten von Corona ist man schon ein Alien, wenn man das falsche Kennzeichen am Auto hat.

kennzeichen
Welcher Schuss?

Nun hat der Autor dieser netten Zeilen, die er hinter die Scheibenwischer von Autos klemmt, die kein Kennzeichen aus der Cuxhavener Gegend haben, natürlich völlig Recht.

Völlig verkannt hat der Autor allerdings die Tatsache, dass man heutzutage das Kennzeichen des Autos nicht mehr wechseln muss, wenn man umzieht. Auch dass Viele einen Firmenwagen fahren oder ein Mietauto, lässt er völlig außer acht.

Coronahysterie
Vielleicht sollten wir auch so einen Zettel hinter die Windschutzscheibe klemmen

Herr lass Hirn vom Himmel regnen oder Steine ... Hauptsache du triffst!


And the Oscar Goes To...

01.04.2020

So, die ersten Versuche mit der Video Kamera sind im Kasten. Aufgenommen mit einer GoPro, die ihren eigenen Willen hat. Akku hält nicht lange, und es kann schon mal passieren, dass man denkt, man hat jetzt eine Stunde Video auf der Speicherkarte und entdeckt, dass sie leer ist.

Da lässt man sein Haus weiß streichen und dann das:

raben
Voll verkackt
1 Kommentar
Iris Ehlers ✪ ✪ ✪ 28.03.2020
Hallo Herr Dorn, haben uns letztens am Autofenster unterhalten... danke für den Hinweis der Denunzianten! Habe mir bereits ein Schild für unsere nächste Reise nach Otterndorf entworfen... da kommt ja kein normaler Mensch drauf 😳...
ihnen alles Gute und - wie sollte ich es anders sagen- bleiben sie gesund 😄😷...
liebe Grüße
Iris Ehlers
Am Medembogen 47

Hallo Frau Ehlers,

vielen Dank für Ihren Kommentar. Hoffen wir, dass es nur ein paar dumme Menschen sind, die sich so verhalten und die dann auch bald wieder aufgeben.
Bleiben Sie ebenfalls gesund und auf ein baldiges Wiedersehen unter besseren Umständen am Medembogen.

Viele Grüße aus Otterndorf
Hans-Peter Dorn
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