Unser Haus am Meer

Aus dem tiefsten Süden in den hohen Norden



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Das Grundstück

Am Medembogen

Nun haben wir es doch geschafft. Nach langem Suchen nach einem Grundstück sind wir in Otterndorf fündig geworden.

Dabei war Otterndorf eigentlich gar nicht mehr auf unserer Liste und wir sind nur dahin gefahren, weil die beiden Grundstücke im Wursterland (Nordholz und Dorum) so uninteressant waren.

Unser Glück. Denn zum einen waren wir vom Ort sofort begeistert, zum anderen liegt der Bauplatz wunderbar zum Ort und zum Wasser.

Und nach vielen Absagen und Enttäuschungen war es ein wunderschönes Gefühl, den Vertrag in den Händen zu halten.


Otterndorf

Das Grundstück

liegt in Otterndorf am sogenannten Medem-Bogen.

Otterndorf ist ein niedersächsische Kleinstadt mit 7230 Einwohnern und liegt an der Elbe, kurz vor der Mündung in die Nordsee. Und zwar sehr kurz: bis zur Kugelbake an der Elbmündung in Cuxhaven sind es 15 km. An der Mündung hat die Elbe eine Breite von etwa 18 km, da muss man mit Meer nicht so kleinlich sein.

Die Medem ist ein kleiner 16 km langer Fluss, der in einem Bogen um das Baugebiet fließt und nach einer Schleuse in die Elbe mündet.


Teehaus
Teehaus in Otterndorf
Baugebiet
Die Medem in Otterndorf

Umgebung

Entfernungen

Cuxhaven 17 km

Bremerhaven 53 km

Bremen 109 km

Hamburg 106 km

Mainz 599 km

Freilassing 1008 km



Das Baugebiet aus der Luft


Volksbank Stade-Cuxhaven Standard-YouTube-Lizenz


Elbe

Medemmündung

Otterndorf wird natürlich durch einen Damm vor der Elbe geschützt. Die Medem wird über eine Schleuse in die Elbe entwässert.

Da die Fahrrinne der Elbe hier sehr nah am Land ist, bekommt man die Schiffe sehr nah zu sehen.









Hafen
Der Hafen von Otterndorf
Elbe
Elbe

Impressionen


Lateinschule
Lateinschule
Kirche
Severin Kirche

Schifffahrt

Schiffspositionen

Auf der Karte von Marine Traffic kann man die Schiffspositionen vor Otterndorf live verfolgen.



Unser Hausbau

Natürlich war die Idee des Hausbaus nicht von heute auf morgen gekommen.

Zuerst hatten wir Wohnungen zur Miete gesucht, dann Häuser zum kaufen und dann erst hatten wir die Idee des Hausbaus. Die Suche ging entlang der deutschen Küste von Holland bis Polen.

Zuerst war die Idee, dass wir an die Ostsee gehen, später war die Nordsee der Favorit. Auch ein Platz an einem der großen Seen der Mecklenburger Seenplatte war zwischenzeitlich ein Thema.

Nach vielen Suchen und Recherchen blieben Friesland, Ostfriesland und Dithmarschen als Standort übrig. Die Gründe dafür waren vielfältig.

Zum Beispiel waren im Osten die Häuser nicht nur teurer, sondern oft auch sehr heruntergekommen. Teuer war es auch an der Schleswig Holsteinischen Ostseeküste.

Am Ende war es auch eine Entscheidung für den rauen Charme der Nordseeküste und die Aussicht auf das Spiel von Ebbe und Flut.

Die Kriterien für die Standortsuche haben wir allerdings auch sehr hoch gelegt, so dass wir immer wieder sagen mussten, dass dieser oder jener Ort nicht in Frage kommt.

Die Kriterien:

  • möglichst nahe am Wasser
  • nicht weit von einer "Großstadt" entfernt
  • der Ort darf nicht zu klein sein
  • eine gewisse Infrastruktur soll vorhanden sein
  • eine flotte Internetverbindung sollte da sein
  • bezahlbar sollte es sein
Allee
Allee
Schiff
Elbe

Die Suche

Es ist schwierig

Damit fielen doch etliche Standorte aus dem Rennen. Und die Recherche aus über 1000 km Entfernung machte die Sache nicht eben einfacher. Über Wochen und Monate wurden Wohnungen, Häuser und Grundstücke gesucht. Ist es bei Wohnungen und Häusern durch die Immobilienportale noch recht einfach Angebote zu finden, wird es bei den Grundstücken umso schwieriger.

Die Immobilienportale bieten zwar private Grundstücke zu kauf an, aber Gemeindegrundstücke und Neubaugebiete findet man hier selten. Eine zentrale Stelle, an der man solche Grundstücke finden kann gibt es nicht. Lediglich ein paar Seiten, die als Dienstleister für Gemeinden die Vermarktung der Grundstücke bewerkstelligen. Nicht immer sind diese aktuell.

Somit blieb nichts anderes übrig, als jede Gemeinde oder jeden Landkreis abzusuchen. Die als Samtgemeinde oder ähnlichen Verbünden zusammengeschlossenen Gemeinden haben die Anzahl der zu suchenden Seiten noch erhöht. Die Qualität der Internetseiten ist sehr unterschiedlich. Während manche schon im 2. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts angekommen sind, gibt es noch Seiten, die wohl kurz nach Erfindung des Internets entstanden sind. Was auch die Suche nach Informationen teilweise sehr erschwert hat.

Ebenfalls sehr unterschiedlich waren die Reaktionen auf unsere Anfragen. Einerseits gab es sehr informative Antworten, insbesondere dann, wenn sich eine Gemeinde einen Dienstleister ins Boot geholt hat, andererseits kommt manchmal gar keine Antwort oder man bekommt eine Landkarte mit einigen farbigen Klecksen, wo man sich die Legende zu den Farben ausdenken kann. Wo sich die bebaubaren Grundstücke befinden, haben wir dann auch auf Nachfrage nicht herausbekommen. Aufgrund dieser Erfahrung wollen wir dann auch hier nicht bauen.

Letzten Endes haben wir dann eine Auswahl von etwas mehr als halben Dutzend Grundstücke gefunden, die für uns in Frage kamen. Da wir aber aus der Ferne nicht wirklich beurteilen konnten, was uns da erwartet, sind wir in der Woche 47 nach Bremen gefahren. Dort diente das Hotel Five Seasons als (neudeutsch) Headquarter für unsere Besichtigungen.

Leuchttürme
Leuchttürme
Jugendherberge
Jugendherberge
Gasse
Gasse

Exkurs

Five Seasons Hotel in Bremen

Das Five Seasons Hotel in Bremen ist ein kleines Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofes. Zur Innenstadt sind es nur ein paar Minuten zu Fuß und auch die Autoverleiher sind direkt in der Nähe. Die Zimmer sind sauber und funktional. Das Hotel ist recht neu. Auffallend ist das durchweg freundliche Personal. Man hat sich immer Zeit für uns genommen und jede Frage, auch zu Themen, die nichts mit dem Hotel zu tun hatten, wurden beantwortet. Man sollte allerdings darauf achten, dass man ein Zimmer "nach hinten" raus bekommt, da der Verkehrslärm doch gewaltig ist und man das Fenster nicht immer geöffnet lassen kann. Eine Disco irgendwo in der Nähe sorgt am Wochenende für reichlich Unterhaltung.


Five Seasons Hotel in Bremen


Im Norden

Ostfriesland & Wursterland

Von unserem "Headquarter" ging es am ersten Tag Richtung Ostfriesland/Friesland und am zweiten Tag in die Wurster Nordseeküste (zwischen Cuxhaven und Bremerhaven). Der dritte Tag blieb dann für einen touristischen Tag in Bremen.

Die Grundstücke im Wursterland waren dann auch gleich aus der engeren Wahl gefallen, da man in diesen Neubaugebieten weit weg von jeglicher Infrastruktur gewesen wäre. Die zugehörigen Orte selbst waren wenig anziehend und hatten keinerlei Reiz.

Das war in Friesland/Ostfriesland ganz anders. Hübsche Orte mit passender Infrastruktur. Allerdings schrumpfte unsere Auswahl auch hier sehr schnell. In Horumersiel ein Grundstück direkt an Tankstelle und Edeka, ein weiteres im Schatten von Hochhäusern. Schade eigentlich, weil der Ort uns sehr angezogen hätte.

Das Grundstück in Dornum zu weit vom Meer, und in Carolinensiel fast unerreichbar hinter anderen Grundstücken mit nur kleinem Zugang.

So blieben als ernsthafte Kandidaten: Heuharlingersiel und das Wangermeer. Wangermeer: an einem künstlichen See, etwas außerhalb des Ortes Hohenkirchen, aber auch etwas weiter von der Nordsee entfernt. Größter Nachteil: auf einer Insel im Wangermeer wird ist ein Campingplatz geplant und die Zufahrt zum Platz würde direkt am Haus vorbei führen. Neuharlingersiel: nach Besichtigung aller Grundstücke unser Favorit. Allerdings musste man sich hier um ein Grundstück bei der Gemeinde bewerben. Am 15.11. wurde über die Bewerbungen entschieden, wir haben allerdings noch keine Nachricht über das Ergebnis.

Bei der Suche nach Grundstücken gibt es noch etwas zu berücksichtigen: den Bebauungsplan und die Kriterien der Berücksichtigung von Bewerbern. Die Bebauungspläne engen teilweise die Ideen von Häuslebauern stark ein. Bisher konnten wir uns jedoch mit allen Bebauungsplänen arrangieren und im Prinzip sind diese ja auch zu befürworten, denn sie dienen ja dazu, dass dem Wildwuchs Einhalt geboten wird. Bei manchem Baugebiet war allerdings nicht zu erkennen, dass man sich daran hält (Horumersiel, Dree Hüs). Etwas anderes sind die Kriterien der Berücksichtigung von Bewerbern. Vermutlich um Spekulationen mit den Grundstücken zu verhindern, wird von den Besitzern verlangt, dass sie das Haus innerhalb von 2-3 Jahren bezugsfertig zu bauen und dort über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren dauerhaft zu wohnen. Die Anzahl der Jahre schwankt zwischen 5 und 15 Jahre. Dass man das Haus innerhalb einer gewissen Zeit bauen soll, ist für uns kein Problem und auch nachvollziehbar. Aber wer bitte plant 15 Jahre im Voraus? Mit 5 Jahren kann man sich ja arrangieren, aber 15 Jahre??? Ich habe ja auch so meine Zweifel, ob das rechtlich haltbar ist. Aber in Neuharlingersiel würden wir auch noch länger aushalten:-).

Also geht die Suche weiter.

Nachtrag zum Grundstück in Neuharlingersiel: das war eigentlich unser Wunschgrundstück, nachdem wir alle anderen gesehen hatten. Man musste sich allerdings bewerben, um ein Grundstück zu bekommen. Das haben wir getan. Am 15.11.2017 wurde in einer Sitzung des Gemeinderats über die Vergabe der Grundstücke beschlossen. Nachdem wir einen Monat später immer noch keine Nachricht bekommen hatten, haben wir nachgefragt, was denn nun sei und bekamen zur Antwort, dass die Entscheidungen spätestens am nächsten Tag in die Post gehen würden.

Ist ja kein Problem. Der Brief kam dann tatsächlich auch ein paar Tage später bei uns an. Darin wurde unser Ersuchen mit der Begründung abgelehnt, dass wir keine Einwohner von Neuharlingersiel seien und damit nicht berechtigt seien, ein Grundstück dort zu erwerben.

Aber hallo! Hätte man das nicht auch in die Bewerbungsunterlagen schreiben können? Hätte man uns das nicht gleich sagen können, als wir uns beworben haben? Haben die sich in der Gemeinderatssitzung hingesetzt und beraten, wie man das Scheiben an uns formuliert?

Also mal echt: geht's noch? Was ist das denn für ein Kindergarten?

In der Absage wurde uns übrigens ein anderes Baugebiet empfohlen: Mindestpreis 700000€ für ein kleines Haus am Wasser.


Karte Ostfriesland
Tour durch Friesland und Ostfriesland
Karte Wursterland
Tour durch das Wursterland

Makler und Dienstleister

Drama in vielen Akten

Ein Wort zu den Maklern und anderen Dienstleister: bis auf eine einzige Ausnahme haben Anfragen zu konkreten Objekten nur dazu geführt, dass man genau zu diesem Objekt ein paar wenige Infos bekommt, die nur wenig über das bereits Bekannte aus den Immobilienportalen hinausgeht. Keiner kam auf die Idee, dass man uns weitere Objekte angeboten hätte. Wollt ihr kein Geld verdienen? Wahrscheinlich habt ihr schon genug.


Internet

Neuland

Wir schreiben das Jahr 2017, bald 2018. In Deutschland ist das Internet Neuland (Merkel). Das merken wir bei jedem Objekt, das wir angefragt haben. Für uns gehört ein schneller Internetanschluss, da wir ihn beruflich brauchen, zur Grundausstattung dazu. Wie Straßen, Wasser, Strom, Abwasser etc. muss heute schnelles Internet Bestandteil der Umschreibung "voll erschlossenes Grundstück" sein. Wie weit wir an dieser Stelle noch von dieser Selbstverständlichkeit entfernt sind, konnten wir erkennen, als wir bei jeder Grundstücksanfrage nach der Frage zum Internet keine direkte Antwort bekommen haben. Einmal hieß es, dass man die Gemeinde anfragen soll, dann wieder Telekom oder Vodafon, oder auch gar keine Antwort. Von Gemeinden kommt dann entweder keine Antwort (Hohenkirchen) oder wiederum der Verweis auf die Anbieter.

Nun sollte man annehmen, dass die Internetversorger am besten in der Lage seien, Auskunft über die Internetversorgung vor Ort zu geben. Vom lokalen Anbieter EWE bekommt man zur konkreten Anfrage mit Straßennamen und Name des Baugebiets die Antwort, dass der Nachbar mit 16 MBit surft, aber keine Aussage zu einem Grundstück treffen kann, das noch keine Hausnummer hat. Das war dann wenig hilfreich.

Noch weniger hilfreich waren Telekom und Vodafon: obwohl beide einen Neubauservice bieten und man dort Fragen stellen kann, gibt es keine Antwort.

Zu allen 3 Anbietern gibt es in den verschiedenen Foren im Internet gruselige Geschichten. Klar, dass hier meistens nur die negativen Erfahrungen beschrieben werden. Trotzdem freue ich mich nicht darauf, einen Internetanschluss zu beauftragen. Ist halt Neuland:-).


Der Vertrag

Es wird ernst

Bisher war ja alles kaum mehr als eine Phantasie, aber nun wird es ernst.

Der Vertrag wurde uns vom Notar zugeschickt und wir haben jetzt 2 Wochen Zeit um ihn zu studieren. Den Vertrag, nicht den Notar.

Natürlich wimmelt es da wieder von juristischem Zeug drin. Und wir haben natürlich Connections zu einer juristischen Fachkraft:-). Aber am Ende wird man wohl alles akzeptieren müssen, was drin steht, sonst bekommt man den Vertrag vermutlich nicht. Aber natürlich ist da auch nicht wirklich etwas völlig problematisches drin.

Wir werden also irgendwann nach dem 12.1.2018 nach Otterndorf fahren um uns noch mal das Grundstück und die Gegend anzuschauen, und anschließend werden wir den Vertrag beim Notar unterschreiben.


Gerüchte um Otterndorfer Baugebiet "Am Medembogen"

Probleme mit Baugrund?

OTTERNDORF. Allerlei Gerüchte über das Baugebiet "Am Medembogen" wabern derzeit durch Otterndorf. (man)

Es gibt Probleme mit dem Baugrund, lautet eines dieser Gerüchte. Ein anderes Gerücht besagt, dass 30 Kaufinteressenten bereits zurückgetreten seien. "Alles Quatsch", sagen Sönke Westphal, Geschäftsführer der gemeinnützigen Hadelner Baugesellschaft, und Frauke Zahrte vom Fachbereich "Liegenschaften und Gebäudemanagement".

Weil der "Buschfunk" nicht verstummt und die abstrusesten Theorien zum Baugebiet weiter befeuert werden, sahen Westphahl und Zahrte sich veranlasst, mit einem Pressegespräch an die Öffentlichkeit zu gehen.

So sei das Gerücht, demnach 30 Kaufinteressenten nichts mehr von den Baugrundstücken wissen wollen, komplett aus der Luft gegriffen, betont Westphal. Lediglich ein Kaufinteressent habe sich zurückgezogen – aus persönlichen Gründen.

Das Interesse für die Bauplätze am Medembogen sei nach wie vor sehr groß: Allein im vergangenen Jahr wurden 14 Beurkundungen unterzeichnet; in den nächsten Monaten werden viele weitere Unterschriften folgen.

Auch das Gerücht vom schlechten Baugrund weisen Frauke Zahrte und Sönke Westphal entschieden zurück. Zwei Baugrunduntersuchungen hätten nichts Bedenkliches ergeben. Pfahlgründungen seien beim Bau der Einfamilienhäuser nach den bisherigen Erkenntnissen nicht nötig.

Dass die Stadt jedem Käufer empfiehlt, für das jeweilige Grundstück eine eigene Baugrunduntersuchung durchführen zu lassen, sei ganz normal und so üblich.

Und noch ein Gerücht macht die Runde in Otterndorf: Die Erschließungskosten für die künftigen "Häuslebauer" würden enorm steigen, so heißt es. "Auch das ist Unsinn", sagt Sönke Westphal. Die Stadt liege mit ihren Planungen – trotz der wetterbedingten Baupause – voll in der Kalkulation. Und eine zusätzliche Forderung an die Bauherren sei auch schon rein rechtlich gar nicht möglich.

Eine Nachricht aber stimmt: Die Erschließungsarbeiten an der Schleusenstraße ruhen aufgrund des Regenwetters bereits seit mehreren Wochen. "Wir werden unseren Zeitplan wohl um vier bis fünf Monate nach hinten korrigieren müssen", erläutert Westphal. Die ersten Häuser können demnach wohl erst im Sommer gebaut werden.

Frauke Zahrte: "Organisatorisch haben wir alles im Griff. Aber auf das Wetter haben wir leider keinen Einfluss."


AmMedembogen

Die Erschließungsarbeiten an der Schleusenstraße ruhen aufgrund des Regenwetters bereits seit mehreren Wochen. Der ursprüngliche Zeitplan für das Baugebiet "Am Medembogen" kann nicht eingehalten werden.


Quelle Bild und Text:

CN Jens-Christian Mangels (CN/NEZ) Gerüchte um Otterndorfer Baugebiet "Am Medembogen."
Cuxhavener Nachrichten/Niederelbe-Zeitung, [online]

Verfügbar unter: Cuxhavener Nachrichten

[Abgerufen am 11 Jan. 2018]


Weiter geht's

Notartermin

Wie zu erwarten, geht es nach der feiertagsbedingten Pause um so hektischer weiter.

Weder von Massahaus noch von Danwood gibt es bisher weitergehende Informationen. Scheinbar läuft das Geschäft auch ohne uns gut.

Wie bereits von den Cuxhavener Nachrichten berichtet, verzögern sich die Erschließungsarbeiten jetzt bis Anfang Sommer. Alles andere seien aber wirklich nur Gerüchte, die teilweise auf Urheber zurückzuführen sind, die etwas Neuem eher kritisch gegenüberstehen. Also nichts dran.

Mit dem 9.2.2018 steht jetzt auch der Notartermin.

Wir fahren am 6.2. nach Otterndorf und haben da dann nochmal letzte Gelegenheit alles vor Ort zu sehen.

Hotel am Medembogen

Zurück dann am 10.2.

Ein Bodengutachten ist auch in Auftrag gegeben.

Altstadt
Altstadt

Straßenname

Unsere Straße heißt: Am Medembogen 9

Planstraße A Am Medembogen

Planstraße B Aalstieg

Planstraße C Schleientrift

Planstraße D Karpfengrund

Planstraße E Hechtgang

Planstraße F Zanderwinkel

Planstraße G Stichling


Straßennamen
Straßen im Baugebiet

Besuch in Otterndorf

Moin

Natürlich mussten wir vor Vertragsunterschrift noch mal nach Otterndorf reisen.

So sind wir dann am 6.2. in Freilassing in den Zug gestiegen. Kaum 10 Stunden später waren wir auch schon in Otterndorf. (Manch andere fahren in der Zeit rund um die halbe Welt:-))

Beim Aussteigen aus dem Zug haben wir dann noch ein Ehepaar getroffen, die vor kurzem von Göttingen nach Otterndorf gezogen sind. Die haben uns noch fast bis ans Hotel begleitet. Wie klein die Welt doch ist.

Hotel war sehr gut, insbesondere das Frühstück. Es fällt allgemein auf, dass alle sehr freundlich sind.

Am nächsten Morgen ging es erst mal in die Stadt. Es ist eine kleine sehr schmucke Stadt, die aber alles hat, was man braucht. Und es macht Spaß hier durch die Gassen zu bummeln.

Es gibt genügend Cafés und Restaurants, so dass wir an 2 Tagen schon 3 Cafés ausprobiert hatten.

Abends hat dann unser Kontakt für das Baugebiet den Termin für den nächsten Tag abgesagt und um einen Tag verschoben, was aber kein Problem für uns war. Dafür war es dann so, dass wir die Besichtigung des Bauplatz 2 Stunden vor Vertragsunterschrift gemacht haben. Aber auch das war kein Problem, da wir innerlich schon "unterschrieben" hatten.

Aber erst einmal kam dann noch ein freier Tag mit Bummeln und einer Wanderung zum Deich. Und das alles bei glasklarem Himmel und Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Das hat uns an allen Tagen begleitet.

Die Besichtigung des Bauplatzes war dann auch ein Erlebnis: riesige Eisflächen machten klar, warum die ursprüngliche Terminierung der Erschließungsarbeiten nicht eingehalten werden kann. Was man auch in der weiteren Umgebung sehen konnte: viel Ackerland steht unter Wasser, die Regenfälle der letzten Monate haben ihre Spuren hinterlassen. Man sagte uns, dass es vermutlich noch nie soviel Regen, wie 2017 gegeben hat. Wir nehmen das als gutes Zeichen .

Dann ab zum Notar. Wie immer das Prozedere mit dem Vorlesen des gesamten Vertrags. Dann Unterschrift. Somit sind wir jetzt Grundbesitzer.

Jetzt geht es natürlich los, bzw. weiter mit Suche nach einem "Häuslebauer".

Die Bilder sind jetzt aus eigener "Fabrikation", damit sollte es auch keine Probleme mit dem Copyright geben . Wenn man auf das Bild klickt kommt eine vergrößerte Darstellung. Vertrag Vertrag

Baugebiet
Eisflächen im Baugebiet. Da vorne, nach der nächsten Flussbiegung ist das Grundstück...
Baugebiet
Unser Grundstück
Baugebiet
Zufahrt zum Baugebiet
Baugebiet
Zufahrt zum Baugebiet
Baugebiet
Wir wollten ja ans Wasser

Die Entscheidung

The Work Is Done (Birth Control 1971)

Nach mehr als 4 Monaten Recherche haben wir uns jetzt für einen Fertighausanbieter entschieden.

Leicht war die Entscheidung nicht.

Völlig unterschiedliche Leistungsangebote zu vergleichen und dabei den Überblick zu behalten, grenzt an Leistungssport.

Ein Leistungsangebot besteht aus ca. 50 DIN-A Seiten. Aus diesen dann die Unterschiede der einzelnen Firmen herausbekommen ist mühsam.

Wichtiger aber noch herausbekommen, was NICHT im Leistungsangebot steht.

Und dann muss einem das Haus auch noch gefallen.

Warum es andere nicht wurden, kann man auch hier sehen: Hausanbieter

Mit folgenden Firmen hatten wir in den letzten Monaten außerdem noch Kontakt:
  • Streif
  • Viebrock
  • Okal
  • Massahaus
  • Bärenhaus
  • Talis
  • Danwood
  • Gussek
  • Lemke
  • Heinz von Heiden
  • Kampa
  • Town & Country
  • Fingerhut
  • Danhaus
  • Fingerhaus
  • Weber
  • Haas

Da fehlen sicher noch ein paar. Bei einigen bestand der Kontakt darin, dass sie einen Katalog geschickt haben.

Aber selbst das haben manche nicht geschafft.

Die grün unterlegten Firmen können wir ohne weiteres weiterempfehlen, da hat von unserer Seite nur das Budget nicht gepasst.


Erschließungsarbeiten

Der Stand der Dinge

Bis zum Sommer sollten die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein.

(Bilder Torsten P.)

So richtig viel hat sich seit Februar nicht getan. Nur das Eis ist geschmolzen.

Baugebiet
Zufahrt zum Baugebiet
Baugebiet
Grundstück
Baugebiet
Grundstück
Baugebiet
Grundstück

Anfang Juni 2018

Bilder Torsten P.

Baugebiet
Grundstück
Baugebiet
Grundstück

Sieht eigentlich nicht so aus, als ob das bis Ende Juli fertig wird.


Bodengutachten

Was lange währt ...

Als eine der ersten Maßnahmen und auch Aufgrund der Empfehlungen der Stadt Otterndorf hatten wir schon Anfang des Jahres ein Bodengutachten in Auftrag gegeben.

Jetzt, Ende Juni, haben wir es auch erhalten.

Klar, das regnerische Wetter ließ Anfangs keine Bohrungen zu.

Aber wochenlang nichts vom Geologen zu hören, auch auf Nachfrage nicht, ist schon fragwürdig. Selbst als er dann selbst vor einem Monat das Gutachten ankündigte, mussten wir ihm hinterher telefonieren, damit er es endlich schickt.

Dafür können wir mit dem Ergebnis ganz zufrieden sein, da wir nicht allzu tief graben müssen und vor allem keine Pfahlgründung machen müssen.


Erschließungsarbeiten

Also haben sie es doch geschafft. Am 6.8.2018 sind die Erschließungsarbeiten abgeschlossen.

Nach den Bildern von Februar und Mai konnte man das nicht erwarten.

Also kann man die anderen Gewerke angehen.



und Bauunternehmen

Der erste Schritt war dann ein Bauunternehmen zu finden, das mir, wie im Bodengutachten empfohlen, eine Grube gräbt.☺

Aus 1000 Kilometern Entfernung muss natürlich das Internet herhalten, um eine geeignete Firma zu finden. Um meine Anforderungen darzustellen und das Bodengutachten gleich zur Verfügung zu stellen, habe ich an 4 Firmen ein Mail geschickt. Ein Kontaktformular war ja auf jeder Webseite vorhanden.

Von sage und schreibe einer Firma habe ich eine Antwort erhalten. Ist das nicht traurig?

Entweder haben die anderen Firmen keine Aufträge nötig und dann nicht mal den Anstand eine Absage zu erteilen, oder der Maileingang der Firma wird nur alle Schaltjahr mal geprüft.

Aber damit war für uns auch die Qual der Wahl nicht sonderlich schwer. Insbesondere da diese Firma sowieso schon im Baugebiet operiert und sich auch Gedanken macht, wie der Abtransport des Abraums kostengünstiger zu gestalten ist. Chapeau!


Als ob es so einfach wäre ...

Oh, ich hab dann doch keine Lust

Die Rechnung vom Bodengutachter war dann schneller da, als er das Gutachten schreiben konnte. Macht ja nix, das er weder das Flurstück, noch die Adresse richtig hatte. also alles nochmal. Dann stellt sich heraus, dass er die Bodenpressung für ein Leichtgewichthaus angenommen hat und nicht die passende Größe für unser Haus. Sollte eigentlich kein Ding sein, statt 20 KN/m2 40 KN/m2. Aber wieder versetzt uns der Typ. Erst verspricht er uns, dass bis Ende der Woche unser Statiker die Daten hat und dann vergehen 3 Wochen, wo er weder auf Mail noch Anrufe reagiert. Was soll das?

Eben schrieb ich noch, dass ich jemanden aus 1000km Entfernung gefunden habe, der uns die Aushubarbeiten macht. Nachdem nun alles soweit ist, meldet der sich nicht mehr.

Lustig ist auch, dass ja das Baugebiet als erschlossen gilt. Dass aber weder Strom noch Wasser für die Baufirmen verfügbar sind ist wohl reine Interpretationssache?

Nicht mal die Tiefe der Kanalanschlüsse oder die Höhe der ausgebauten Straße sind in Erfahrung zu bringen, weil die Daten schlicht und einfach nicht existieren. Kommt echt gut!

Architekt

In Otterndorf vor Ort haben wir uns mit dem Architekten getroffen. 3,5 Stunden über das Haus gesprochen und wir müssen trotzdem noch Hausaufgaben machen. Aber es war ein angehmes und intensives Gespräch. Außer dem Üblichen haben wir noch viele Tipps bekommen und müssen nun erst mal Hausaufgaben machen.

Wie man aus dem Kapitel vorher messerscharf schließen kann, waren wir wieder mal im Norden. Mehr dazu hier:

Cuxhaven 2018

Pfahlgründung

Oh weh!

Und schon geht die Scheiße los: unser Bodengutachter hat sich gemeldet. Wäre ja normalerweise eine tolle Sache gewesen, nachdem er wieder wochenlang nicht erreichbar war. Angeblich war er in Urlaub. Wusste er aber anscheinend 2 Tage vor Abfahrt nicht. Jedenfalls hatte er nicht schlechte Nachrichten für uns.

Unser Häuslebauer braucht eine Bodenpressung von 140 Nm/m2, während wir die ganze Zeit von max. 80 Nm/m2ausgegangen sind.

Warum das jetzt erst auf den Tisch kommt, wissen wir noch nicht. Unser Ansprechpartner bei unserem Haushersteller hatte ein Fußbruch und sein Stellvertreter wohl einen Stimmbruch. Jedenfalls melden die sich von ihrer Seite aus nicht freiwillig.

Eine Pfahlgründung bedeutet bei der Größe unseres Hauses etwa 11 Pfähle, die so etwa 16m in die Erde gerammt werden müssen. Also bis kurz vor China. Macht mal eben 25000€. Danke!

3.11.2018: nach fast 8 Wochen kommt nun doch endlich die Bestätigung, dass das Bodengutachten nicht falsch war und wir ohne Pfahlgründung bauen können. Im Grunde genommen ist eine Monatsmiete, die wir hier verballert haben. Auch nicht zu verachten! Immerhin müssen wir die Mehrkosten einer Pfahlgründung doch nicht tragen. Aber durch die Verzögerung kann es sein, dass in den Wintermonaten nichts voran geht.


Baugenehmigung

Erste Runde

11.11.2018 (Helau übrigens. Und für die Abtrünnigen Alaaf von mir aus.)

Der erste Teil der Baugenehmigung wurde uns vorgelegt. Erstmal keine Einwände.

Allerdings sollen wir die Farben des Hauses bereits jetzt schon festlegen, obwohl wir noch keine Bemusterung gemacht haben. Dabei stellt sich heraus, dass es die von uns gewünschte "Farbe" grau für die Ziegel der Fassade nur zu einem Aufpreis von mindestens 2880€ gibt.

OK, es muss ja nicht unbedingt grau sein, nehmen wir also die Farbe "gelblich, rötlich, grau". 😂

Auch ist völlig unklar, warum man die Farbe in den Bauantrag schreiben muss. Die Dachfarbe ist vorgeschrieben, das verstehen wir ja noch, aber die Klinker und Holzfarbe?

Momentan hängt wieder alles in der Luft. Wir können kein Gewerk anfangen, weil die Vorarbeiten nicht abgeschlossen sind.


Achtundsiebzig

Der Amtsschimmel wiehert

22.11.2018

Vom Architekten kam heute der Bauantrag zu uns. Wir müssen den dann an die Baubehörde nach Otterndorf schicken.

Aber erst einmal erfordert das einen knorpelzerfetzenden Marathon von 78 Unterschriften auf den 3 Exemplaren des Antrags. Und dann ab in die Post für alleine 18,90€. Wäre auch mindestens 2 Backsteine gewesen.

Aber was sind schon Portogebühren gegen unseren Bodengutachter?

Als wir wussten, dass wir das Grundstück bekommen, haben wir ihn beauftragt. Am 22.1.2018 und es ist kein Tippfehler, dass wir heute, den 22.11.2018 immer noch nicht wissen, wie wir bauen können.

Nachdem der Statiker festgestellt hat, dass die Bodenpressung im Gutachten zu niedrig angesetzt war, warten wir wie immer auf den Gutachter.

Um Reibungsverluste zu vermeiden, haben wir den Statiker gebeten, direkt mit dem Gutachter zu sprechen. Und der geht weder ans Telefon, noch beantwortet der Mails.

Ich poste mal ein Katzenfoto zur Beruhigung!

Katze

Bemusterung

27.11.2018 Hä???

Gestern waren wir im Fertighauspark in Poing bei München. Dort werden die ersten Teile des Hauses "bemustert", das heißt ausgesucht.

Also welche Steine, welche Fenster, Türen usw. Das war die erste von insgesamt 3 Bemusterungen, die wir durchstehen müssen. Es folgt dann noch eine für die Sanitäranlagen und eine für die Elektroinstallationen.

Fast 4 Stunden haben wir uns durch die einzelnen Kategorien gekämpft. Immer auch einen Blick auf die Preislisten. Aber immer nur den Standard auswählen, der im Preis des Hauses mit drin ist, ließ sich leider nicht durchhalten.

Da muss dann das Konto büßen.😈

Der größte Posten werden wohl Eingangstüre und Fenster werden.

Fertighaus?

Das Einzige was hier fertig ist, sind wir.

Es war klar, dass Fertighaus nicht heißt, dass alles fertig ist. Vieles muss der Bauherr selbst übernehmen.

Das war uns auch bewusst. Dass aber eine Fertighausfirma den Bauherrn so im Regen stehen lässt, war nicht klar.

Auch nach einer Beschwerde unsererseits, dass wir uns im Stich gelassen fühlen, kommen nur vorgefertigte Schreiben, die uns die erforderlichen Schritte erklären sollen. Da sie aber nur "Standardschreiben" sind, passen die nur sehr bedingt zu unserem Hausbau.

Man wendet sich doch an einen Fertighausanbieter, weil man mit dem ganzen Wust an Dingen nichts zu tun haben will. Und wenn dann doch bitte so, dass man ungefähr versteht, was man wann machen muss.

Eine steile Lernkurve!


Baugenehmigung

Huch eine Baugenehmigung 1.12.2018

Nach nur einer Woche war die Baugenehmigung aus dem Land Hadeln schon durch. Genehmigt, unterschrieben und verkündet. (Das Land Hadeln ist das, wo wir dann wohnen werden. Ist so was, wie das Berchtesgadener Land).

Dann könnten die Bagger ja anrücken. Ach nee, Statiker und Bodengutachter fechten ja noch ihren stillen Kampf aus. Still deswegen, weil wir nichts davon mitbekommen.

4.12.2018: Es war die längste Zeit still. Unser Haushersteller möchte, dass wir unterschreiben, dass sie keine Garantie übernehmen, wenn wir nach den Vorschlägen des Bodengutachters vorgehen. Wenn wir nach den Vorstellungen des Hausanbieters gehen, sind etwa 14000€ Mehrkosten zu leisten.

Klasse.


Alles ist gut!

6.12.2018

Heute gab es ein Gespräch mit unserem Ansprechpartner bei unserem Haushersteller.

Er hat von sich aus angerufen und wir haben aus unserer Sicht alle Dinge ausgeräumt, die uns so gestört hatten.

Es war sehr konstruktives Gespräch und wir gehen jetzt mit einem guten Gefühl in die nächsten Wochen und Monate.

Übrigens: einen schönen Gruß aus dem Berchtesgadener Land an die Mitleser.


Bemusterung II

11.12.2018

Was waren das für Zeiten in der Mitte des letzten Jahrhunderts, als man einfach ein paar Kacheln an die Wand pappte und eine Gusseisenbadewanne ins Zimmer stellte und gesagt hat, das ist jetzt das Badezimmer.

Heute muss man mit Schlafsack und Wochenration im Sanitätshaus auftauchen, so viel gibt es da zu sehen.

Wir haben jetzt 3 Bemusterungen hinter uns und eine steht noch bevor.

Bei den Fliesen haben wir uns für eine Holzoptik für Flur und Wohnzimmer entschieden. Mal gespannt, wann es Parkett mit Fliesenoptik gibt.

Was die alle ganz geschickt machen: Preise stehen nirgends an. Typische Verhalten des Autors: sieht einen tollen Rasierspiegel. Sieht gut aus, ist beleuchtet. Will ich. Frau: willste nicht erst mal fragen, was der kostet? Naja, wenn es denn sein muss.

"Was kost der?", Antwort "800€".

OK, also wird sich im neuen Haus nicht mehr rasiert!

Wir haben dann doch einen genommen. Dann sind die Stoppeln eben nicht mehr bei Nacht und wie unter dem Mikroskop zu sehen.

Wir sind dann weitestgehend ganz vernünftig gewesen, aber manchmal darf man ja träumen. Es ist aber auch verblüffend mit was man alles bewerkstelligen kann, dass zum Beispiel Wasser aus dem Hahn läuft. Da ist es dann gut, dass das wenigstens an den Teilen dran steht: Wasserhahn.

Bad

Bodengutachten die 379.

11.12.2018

Das Bodengutachten hängt uns immer noch nach. Nicht nur, dass das ein halbes Jahr gedauert hat, der Gutachter nie erreichbar war, die falsche Adresse im Gutachten angegeben war...

Im Grunde jährt sich die Verpflichtung unseres Geologen im Januar. Und trotzdem haben wir immer noch kein endgültiges Ergebnis.

Wir haben also heute eine Anfrage bei einer anderen Firma gestartet, die uns aufgrund des bestehenden Gutachtens eine Gründungsempfehlung machen kann. Jetzt hoffen wir, dass das geht.

Und der Gutachter hat uns nicht nur eine Menge Zeit und Nerven gekostet, sondern auch ein Haufen Geld.


Weihnachtspause?

28.12.2018

Alles geht in die Weihnachtspause. Dachten wir.

Da hatten wir allerdings die Rechnung ohne das Bauamt gemacht. Der Bauantrag geht so nicht durch. Wir sind mit unseren Parkplätzen über die Baugrenze gekommen. Bemerkenswert für uns Laien: da sollte nix gebaut werden. Nur die Autos stehen. Also eines. Mehr haben wir nicht.

Trotzdem muss ein neuer Antrag gestellt werden. Wieder 287 Unterschriften, wieder 60€ für das Brieföffnen und Abheften.

Und dann war da noch die Treppenbemusterung. Treppenstudios gibt es nicht überall, aber in Prien am Chiemsee wäre eines in der Nähe gewesen. Unsere Kontaktperson wollte bei denen einen Termin für uns ausmachen bei denen.

Das fanden die aber gar nicht mal so prickelnd. Sie wären ja nur ein kleines Studio und hätten auch nur exklusive Treppen, das wäre ja bestimmt nichts für uns.

Womit sie ja auch Recht haben. Solche Leute sind nichts für uns.

Aber in einer Grenzregion zu wohnen kann ja auch Vorteile haben. Das nächste Treppenstudio ist in Salzburg, also viel näher als der Chiemsee.


Neues Jahr, neues Glück?

1.2.2019

Für nochmals 60€ ist also der Bauantrag "genehmigt". Immerhin.

Eine Treppe haben wir dann auch gefunden in Salzburg. An was man bei einer Treppe alles denken muss. Ich hätte da einfach gesagt, ein paar Stufen und fertig. Von wegen. Eine Wissenschaft für sich, die von Wangen, Schrittmaßformel und vielem anderen mehr handelt. Hab ich mir alles nicht gemerkt.

Die Farbe der Treppenstufen hat es allerdings notwendig gemacht, dass wir nochmals nach Rosenheim mussten und uns neue Fliesen suchen mussten. Die Farbe der Stufen und die der ursprünglich ausgesuchten Fliesen hätte sich gebissen.

Für den Aushub habe ich 9 Firmen im Umkreis von Otterndorf kontaktiert.

3 Firmen haben gleich eine Absage erteilt, eine davon mit der Begründung: würden wir ja machen, wenn Du ein Haus von uns gebaut hättest. Bei den anderen beiden konnte man sich das denken.

4 Firmen haben sich erst gar nicht die Mühe gemacht zu antworten. Haben wohl zu viel Arbeit um zu antworten.

Eine weitere hatten wir schon im letzten Jahr angeschrieben, aber als es konkret werden sollte, haben die sich auch nicht mehr gemeldet.

Was ist denn das für ein respektloses Verhalten? Davon abgesehen, dass es für zukünftige Geschäfte nicht wirklich ein gutes Zeichen setzt.

Eine einzige Firma hat geantwortet und war bereit uns ein Angebot zu erstellen. Respekt!


In Otterndorf wächst Ärger über Bauverkehr

7.2.2019

"In Otterndorf wächst Ärger über Bauverkehr" so lautet die Überschrift über einen Artikel der Cuxhavener Nachrichten.

Da kommt einem sofort die Gedanken an Lärm und Gefahr durch den Verkehr.

Aber ganz falsch gedacht: Die größte Sorge: Dass die Anwohner bei einer Erneuerung der Straße zur Kasse gebeten werden.

Kann man ja verstehen.

80 Anwohner der Straße waren anwesend. Respekt.

Oder? Aber dann kommen so Fragen auf: wurden beim Bau der Häuser an der bewussten Straße Beton und Steine eingeflogen?

Werden die vielen Touristen nun auch umgeleitet?

Fragen über Fragen.


Bauleiter

11.2.2019

Anfang Januar haben wir einige Fragen an unseren Bauleiter geschickt, in denen es darum ging, wie die Baustelle gemanagt werden soll.

Da ging es insbesondere darum, wann was in die Wege geleitet werden kann und muss.

Die Fragen standen schon länger im Raum und nun hatten wir sie noch mal schriftlich formuliert. Im Grunde nur banale Dinge, die uns aber zu schaffen machen, einem erfahrenen Hausbauer aber nur ein kleines Lächeln kosten dürften.

Wir hatten zwischenzeitlich sogar gefragt, ob wir uns einen eigenen Bauleiter nehmen sollten. Nein, bräuchten wir nicht.

5 Wochen haben wir auf eine Antwort gewartet, telefoniert und gemailt. Dann kam eine Antwort: wir haben einen neuen Bauleiter!

Aaargh!

Dieser ist aber erst einmal auf Schulung und meldet sich dann bei uns.

Wir sind gespannt!

20.2.2019

... und sind es immer noch!

Gestern noch mal angerufen. Man würde dem Bauleiter Bescheid geben.

Antwort? Keine!!

25.2.2019: Also nun doch. Es hat sich ein Bauleiter gemeldet. Wieder ein Neuer. Kann vorkommen. Man teilt sich die Aufgabe, aber es gibt einen einzelnen Bauleiter, der für uns zuständig ist. Wir haben ein Mail bekommen, das die weiteren Schritte beschreibt. Nicht ganz das, was wir erwartet haben, aber immerhin.

Ich bin da vielleicht etwas voreilig und ein Treffen Vorort steht ja noch aus.

Insgesamt bleibt es bei meinem Eindruck bisher: wenn man sich nicht auskennt, weit weg von der Baustelle wohnt und nicht permanent vor Ort sein kann, ist eine Fertighausfirma eventuell nicht die erste Wahl. Da geht alles schon sehr nach Schema F, und Abweichungen sind da nicht vorgesehen. Auch wenn die Abweichungen nur in der Unfähigkeit des Kunden bestehen. Aber der zahlt das Ganze ja auch.

Ach ja, weil wir möchten dass die Fliesen nicht 08/15 nebeneinander gepappt werden, sondern 1/3 zu 2/3 versetzt, kostet das auch noch mal einen Haufen Schotter mehr. Ist mehr Aufwand. Ja bestimmt. Aber wieso ist das kein Standard? Muss Standard immer hässlich sein?

Ich tue dem Ganzen natürlich hochgradig Unrecht.

Im Standard des Angebots des Fertighausanbieters ist eine bestimmte Art der Fliesenverlegung festgelegt. Will man das anders haben, dann kostet das eben.

Auf der anderen Seite ist das Angebot des Fertighausanbieters bei jedem Gewerk über jedem Marktpreis, dass man schon mal darüber nachdenken darf.

Wir haben uns für einen Fertighausanbieter entschieden, weil wir nicht in der Lage sind permanent 1000 km zu fahren, um nach dem Rechten zu sehen und weil wir alles in eine Hand geben wollten.

Alles in eine Hand geben, heißt aber anscheinend auch immer wieder mehr Geld in die Hand zu nehmen.

War ja auch schon komisch, von externen Stellen zu hören, dass man dann besser einen externen Auftrag vergeben sollte. Aber dann hätten wir ja auch keine Fertighausfirma gebraucht.


Step by Step

7.3.2019

Es ist etwas mehr Licht in meinen Tunnel gekommen.

Wie schon gesagt, sind wir vielleicht etwas ungerecht. Manche Diskussionen hier im Süden der Republik, also weit weg von der Baustelle, wird mir aber sogar vorgeworfen, ich wäre zu geduldig.

Jedenfalls ist jetzt einiges klarer. Und bald steht auch ein Vororttermin an.

Zu einem ersten Richtfest im Baugebiet sind wir auch schon eingeladen.

Und der vorläufige Richttermin steht fest: 25.6.2019.

Bis dahin muss noch einiges geschehen. Unter anderem eine Straßensperrung für 3 Tage. Da werden sich die anderen Bauherren aber freuen.😂😂

Allee
Allee in Otterndorf


Wer hat an der Uhr gedreht ...

08.03.2019

Image by mathey on Pixabay


Baustrom oder auch nicht.

12.03.2019

Heute war ein lustiger Tag. Ich habe mich nochmal intensiv um Baustrom bemüht. Den Antrag beim Versorger hatte ich schon im Oktober gestellt.

Dazu hieß es, ich müsste erst einmal einen Elektroinstallateur beauftragen, der dann den Versorger informiert, dass er fertig ist und der Versorger macht dann einen wie auch immer verbleibenden Rest. (Vermutlich die Rechnung schreiben).

Also mal ein paar Firmen in der Nähe von Otterndorf angeschrieben, ob Sie mir beim Baustrom helfen können. Ist ja schon nicht einfach Kontakte da zu finden.

Interessanterweise kam von ALLEN die Antwort zurück: das ist die Sache des Bauunternehmens.

Manchmal beschreibt "kafkaesk" noch nicht ausreichend die Situation.




Nach einem Gespräch mit der Baufirma wurde das alles etwas klarer. Da die Elektrofirma, die für die Baufirma die Elektroinstallationen macht, ihren Firmensitz sehr weit entfernt hat, muss sich der Bauherr selbst darum kümmern, dass Baustrom zur Verfügung steht. Soweit, so gut.

Das ist allerdings anscheinend so unüblich, dass keine der Elektrofirmen überhaupt verstanden hat, was ich von ihnen wollte. Selbst der Stromversorger für den Bereich Cuxhaven und sagte, dass das zu 99,9% nie vorkommt.

Nachdem das jetzt klar war, konnte ich einem Installateur klarmachen, was wir brauchen und dann hat es auch innerhalb eines Tages geklappt.


Relativitätstheorie

14.03.2019

Die Zeit vergeht relativ schnell, wenn man Rechnungen zahlen muss. Und sie vergeht langsam oder gar nicht, wenn man auf Antworten wartet.