Konzerte

Year

2016

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Jethro Tull

Jethro Tull Circus Krone München

Deep Purple

Geigensolo gegen röhrende Gitarren-Motoren DEEP PURPLE Rock‘n‘Roll-Rebellen halten auf der Mainzer Nordmole mit Orchester die Fahne des Hardrocks hoch MAINZ. Es herrscht eine unzimperliche Lautstärke auf der Nordmole des Mainzer Zollhafens und der Sound ist auch trotz Orchester nicht immer schmeichelhaft für die Ohren. Doch eigentlich muss man es Deep Purple zugute halten, dass sie eisern, wild und laut die Fahne des Rock ’n’ Roll hochhalten statt sich anzubiedern und den vermeintlich „alten“ Fans ihre Rock-Klassiker in einer Weichspüler- Version zu präsentieren. Es ist Deep Purple und „it’s a killing machine“, wie es unverhohlen chauvinistisch im Opener „Highway Star“ heißt, wo Steve Morse die E-Gitarre wie den Motor einer Corvette aufröhren lässt und Bassist Roger Glover mit Rebellen-Kopftuch und gespreizten Beinen noch ein Pfund darunter oktaviert. Sänger Ian Gillan ist heiter aufgelegt. Der Brite freut sich beim Blick von der Bühne über die Nordmole: „Schön euch wieder zu sehen – hier am Ufer der Themse. Das ist doch die Themse hier?“ Dann rockt es weiter im schweren Shuffle „Strange Kind of Woman“. Was sie spielen klingt mächtig, oft mit orientalischem Touch und auch ein bisschen gefährlich wie das Titelstück ihres letzten Albums „Rapture of the deep“ (Tiefenrausch). Hinten ackert das Orchester. Im Grunde liefern die Frankfurter Philharmoniker nur eine präzis fulminante Untermauerung der Gitarren- und Keyboardmelodien. Auch dieser Minimalismus ohne jegliches Interesse für Neu-Arrangements kann man als Zugeständnis an den echten Rock verstehen. Wenn Ian Paice die Hi-Hat zischeln lässt, erkennen die Fans bereits den Hit „Woman from Tokyo“. Paice ist das letzte Gründungsmitglied und die einzige Konstante in der wechselhaften Besetzung, die unter Insidern in dieser Konstellation als „Mark VIII“ firmiert. Auf dem Posten des Gitarristen hört man seit 1994 Steve Morse als einen äußerst versierten und innovativen Vertreter seines Metiers und damit mehr als würdigen Ersatz für die Legende Richie Blackmoore. Während seines wunderschön orchestralen Solos kann sich das Publikum kaum zurückhalten mit Begeisterungsbekundungen. Den wahren Fans schlägt abermals das Herz höher bei der Blues-Ballade „When a blind man cries“, die 1972 nur als Single-B-Seite veröffentlicht wurde und die sich Richie Blackmoore stets weigerte live zu spielen. Anschließend setzt sich wieder ihr Klassik-Faible durch, in einem barocken Zyklus von Kirchentonarten, in denen Organist Don Airey die Töne seiner Hammondorgel respektlos aufschreien lässt. Sein Tastensolo führt von der sphärischen Synthesizer-Fantasie über eine klassische Klaviereinlage zum Honky Tonk Boogie Woogie und endet scherzhaft, aber durchaus anspruchsvoll umgesetzt als Zitat von Mozarts „Rondo alla Turca“. Bei „Lazy“ kommen dann auch Ian Gillans Mundharmonika- Künste zum Einsatz. Dirigent Markus Neumeyer lässt sich den Spaß nicht nehmen, mit einem glühenden Geigensolo gegen die Hardrock-Kapelle anzuwettern. Zurück zum Rock. „Space Truckin’“, und aus dem gleichen 1972er Album „Machine Head“ am Ende der anderthalbstündigen Show selbstverständlich das – ohne zu übertreiben – berühmteste Rock-Gitarrenriff aller Zeiten von „Smoke on the Water“. Als Zugabe gibt es mit dem funkigen „Hush“ den wahrscheinlich tanzbarsten von allen Deep Purple-Songs und zum Schluss „Black Night“. Bei ihrer Improvisierfreude können sich so zwei Zugabesongs trotz komplexer Orchestermitarbeit dann nochmal locker über 20 Minuten erstrecken, bis sich Gillan schließlich auf seine Art verabschiedet: „Ihr wart ein tolles Publikum und es hat uns echt Spaß gemacht hier zu spielen bei den Flüssen von Babylon.“

Deep Purple

Geigensolo gegen röhrende Gitarren-Motoren DEEP PURPLE Rock‘n‘Roll-Rebellen halten auf der Mainzer Nordmole mit Orchester die Fahne des Hardrocks hoch MAINZ. Es herrscht eine unzimperliche Lautstärke auf der Nordmole des Mainzer Zollhafens und der Sound ist auch trotz Orchester nicht immer schmeichelhaft für die Ohren. Doch eigentlich muss man es Deep Purple zugute halten, dass sie eisern, wild und laut die Fahne des Rock ’n’ Roll hochhalten statt sich anzubiedern und den vermeintlich „alten“ Fans ihre Rock-Klassiker in einer Weichspüler- Version zu präsentieren. Es ist Deep Purple und „it’s a killing machine“, wie es unverhohlen chauvinistisch im Opener „Highway Star“ heißt, wo Steve Morse die E-Gitarre wie den Motor einer Corvette aufröhren lässt und Bassist Roger Glover mit Rebellen-Kopftuch und gespreizten Beinen noch ein Pfund darunter oktaviert. Sänger Ian Gillan ist heiter aufgelegt. Der Brite freut sich beim Blick von der Bühne über die Nordmole: „Schön euch wieder zu sehen – hier am Ufer der Themse. Das ist doch die Themse hier?“ Dann rockt es weiter im schweren Shuffle „Strange Kind of Woman“. Was sie spielen klingt mächtig, oft mit orientalischem Touch und auch ein bisschen gefährlich wie das Titelstück ihres letzten Albums „Rapture of the deep“ (Tiefenrausch). Hinten ackert das Orchester. Im Grunde liefern die Frankfurter Philharmoniker nur eine präzis fulminante Untermauerung der Gitarren- und Keyboardmelodien. Auch dieser Minimalismus ohne jegliches Interesse für Neu-Arrangements kann man als Zugeständnis an den echten Rock verstehen. Wenn Ian Paice die Hi-Hat zischeln lässt, erkennen die Fans bereits den Hit „Woman from Tokyo“. Paice ist das letzte Gründungsmitglied und die einzige Konstante in der wechselhaften Besetzung, die unter Insidern in dieser Konstellation als „Mark VIII“ firmiert. Auf dem Posten des Gitarristen hört man seit 1994 Steve Morse als einen äußerst versierten und innovativen Vertreter seines Metiers und damit mehr als würdigen Ersatz für die Legende Richie Blackmoore. Während seines wunderschön orchestralen Solos kann sich das Publikum kaum zurückhalten mit Begeisterungsbekundungen. Den wahren Fans schlägt abermals das Herz höher bei der Blues-Ballade „When a blind man cries“, die 1972 nur als Single-B-Seite veröffentlicht wurde und die sich Richie Blackmoore stets weigerte live zu spielen. Anschließend setzt sich wieder ihr Klassik-Faible durch, in einem barocken Zyklus von Kirchentonarten, in denen Organist Don Airey die Töne seiner Hammondorgel respektlos aufschreien lässt. Sein Tastensolo führt von der sphärischen Synthesizer-Fantasie über eine klassische Klaviereinlage zum Honky Tonk Boogie Woogie und endet scherzhaft, aber durchaus anspruchsvoll umgesetzt als Zitat von Mozarts „Rondo alla Turca“. Bei „Lazy“ kommen dann auch Ian Gillans Mundharmonika- Künste zum Einsatz. Dirigent Markus Neumeyer lässt sich den Spaß nicht nehmen, mit einem glühenden Geigensolo gegen die Hardrock-Kapelle anzuwettern. Zurück zum Rock. „Space Truckin’“, und aus dem gleichen 1972er Album „Machine Head“ am Ende der anderthalbstündigen Show selbstverständlich das – ohne zu übertreiben – berühmteste Rock-Gitarrenriff aller Zeiten von „Smoke on the Water“. Als Zugabe gibt es mit dem funkigen „Hush“ den wahrscheinlich tanzbarsten von allen Deep Purple-Songs und zum Schluss „Black Night“. Bei ihrer Improvisierfreude können sich so zwei Zugabesongs trotz komplexer Orchestermitarbeit dann nochmal locker über 20 Minuten erstrecken, bis sich Gillan schließlich auf seine Art verabschiedet: „Ihr wart ein tolles Publikum und es hat uns echt Spaß gemacht hier zu spielen bei den Flüssen von Babylon.“

Deep Purple

Geigensolo gegen röhrende Gitarren-Motoren DEEP PURPLE Rock‘n‘Roll-Rebellen halten auf der Mainzer Nordmole mit Orchester die Fahne des Hardrocks hoch MAINZ. Es herrscht eine unzimperliche Lautstärke auf der Nordmole des Mainzer Zollhafens und der Sound ist auch trotz Orchester nicht immer schmeichelhaft für die Ohren. Doch eigentlich muss man es Deep Purple zugute halten, dass sie eisern, wild und laut die Fahne des Rock ’n’ Roll hochhalten statt sich anzubiedern und den vermeintlich „alten“ Fans ihre Rock-Klassiker in einer Weichspüler- Version zu präsentieren. Es ist Deep Purple und „it’s a killing machine“, wie es unverhohlen chauvinistisch im Opener „Highway Star“ heißt, wo Steve Morse die E-Gitarre wie den Motor einer Corvette aufröhren lässt und Bassist Roger Glover mit Rebellen-Kopftuch und gespreizten Beinen noch ein Pfund darunter oktaviert. Sänger Ian Gillan ist heiter aufgelegt. Der Brite freut sich beim Blick von der Bühne über die Nordmole: „Schön euch wieder zu sehen – hier am Ufer der Themse. Das ist doch die Themse hier?“ Dann rockt es weiter im schweren Shuffle „Strange Kind of Woman“. Was sie spielen klingt mächtig, oft mit orientalischem Touch und auch ein bisschen gefährlich wie das Titelstück ihres letzten Albums „Rapture of the deep“ (Tiefenrausch). Hinten ackert das Orchester. Im Grunde liefern die Frankfurter Philharmoniker nur eine präzis fulminante Untermauerung der Gitarren- und Keyboardmelodien. Auch dieser Minimalismus ohne jegliches Interesse für Neu-Arrangements kann man als Zugeständnis an den echten Rock verstehen. Wenn Ian Paice die Hi-Hat zischeln lässt, erkennen die Fans bereits den Hit „Woman from Tokyo“. Paice ist das letzte Gründungsmitglied und die einzige Konstante in der wechselhaften Besetzung, die unter Insidern in dieser Konstellation als „Mark VIII“ firmiert. Auf dem Posten des Gitarristen hört man seit 1994 Steve Morse als einen äußerst versierten und innovativen Vertreter seines Metiers und damit mehr als würdigen Ersatz für die Legende Richie Blackmoore. Während seines wunderschön orchestralen Solos kann sich das Publikum kaum zurückhalten mit Begeisterungsbekundungen. Den wahren Fans schlägt abermals das Herz höher bei der Blues-Ballade „When a blind man cries“, die 1972 nur als Single-B-Seite veröffentlicht wurde und die sich Richie Blackmoore stets weigerte live zu spielen. Anschließend setzt sich wieder ihr Klassik-Faible durch, in einem barocken Zyklus von Kirchentonarten, in denen Organist Don Airey die Töne seiner Hammondorgel respektlos aufschreien lässt. Sein Tastensolo führt von der sphärischen Synthesizer-Fantasie über eine klassische Klaviereinlage zum Honky Tonk Boogie Woogie und endet scherzhaft, aber durchaus anspruchsvoll umgesetzt als Zitat von Mozarts „Rondo alla Turca“. Bei „Lazy“ kommen dann auch Ian Gillans Mundharmonika- Künste zum Einsatz. Dirigent Markus Neumeyer lässt sich den Spaß nicht nehmen, mit einem glühenden Geigensolo gegen die Hardrock-Kapelle anzuwettern. Zurück zum Rock. „Space Truckin’“, und aus dem gleichen 1972er Album „Machine Head“ am Ende der anderthalbstündigen Show selbstverständlich das – ohne zu übertreiben – berühmteste Rock-Gitarrenriff aller Zeiten von „Smoke on the Water“. Als Zugabe gibt es mit dem funkigen „Hush“ den wahrscheinlich tanzbarsten von allen Deep Purple-Songs und zum Schluss „Black Night“. Bei ihrer Improvisierfreude können sich so zwei Zugabesongs trotz komplexer Orchestermitarbeit dann nochmal locker über 20 Minuten erstrecken, bis sich Gillan schließlich auf seine Art verabschiedet: „Ihr wart ein tolles Publikum und es hat uns echt Spaß gemacht hier zu spielen bei den Flüssen von Babylon.“

Deep Purple

Geigensolo gegen röhrende Gitarren-Motoren DEEP PURPLE Rock‘n‘Roll-Rebellen halten auf der Mainzer Nordmole mit Orchester die Fahne des Hardrocks hoch MAINZ. Es herrscht eine unzimperliche Lautstärke auf der Nordmole des Mainzer Zollhafens und der Sound ist auch trotz Orchester nicht immer schmeichelhaft für die Ohren. Doch eigentlich muss man es Deep Purple zugute halten, dass sie eisern, wild und laut die Fahne des Rock ’n’ Roll hochhalten statt sich anzubiedern und den vermeintlich „alten“ Fans ihre Rock-Klassiker in einer Weichspüler- Version zu präsentieren. Es ist Deep Purple und „it’s a killing machine“, wie es unverhohlen chauvinistisch im Opener „Highway Star“ heißt, wo Steve Morse die E-Gitarre wie den Motor einer Corvette aufröhren lässt und Bassist Roger Glover mit Rebellen-Kopftuch und gespreizten Beinen noch ein Pfund darunter oktaviert. Sänger Ian Gillan ist heiter aufgelegt. Der Brite freut sich beim Blick von der Bühne über die Nordmole: „Schön euch wieder zu sehen – hier am Ufer der Themse. Das ist doch die Themse hier?“ Dann rockt es weiter im schweren Shuffle „Strange Kind of Woman“. Was sie spielen klingt mächtig, oft mit orientalischem Touch und auch ein bisschen gefährlich wie das Titelstück ihres letzten Albums „Rapture of the deep“ (Tiefenrausch). Hinten ackert das Orchester. Im Grunde liefern die Frankfurter Philharmoniker nur eine präzis fulminante Untermauerung der Gitarren- und Keyboardmelodien. Auch dieser Minimalismus ohne jegliches Interesse für Neu-Arrangements kann man als Zugeständnis an den echten Rock verstehen. Wenn Ian Paice die Hi-Hat zischeln lässt, erkennen die Fans bereits den Hit „Woman from Tokyo“. Paice ist das letzte Gründungsmitglied und die einzige Konstante in der wechselhaften Besetzung, die unter Insidern in dieser Konstellation als „Mark VIII“ firmiert. Auf dem Posten des Gitarristen hört man seit 1994 Steve Morse als einen äußerst versierten und innovativen Vertreter seines Metiers und damit mehr als würdigen Ersatz für die Legende Richie Blackmoore. Während seines wunderschön orchestralen Solos kann sich das Publikum kaum zurückhalten mit Begeisterungsbekundungen. Den wahren Fans schlägt abermals das Herz höher bei der Blues-Ballade „When a blind man cries“, die 1972 nur als Single-B-Seite veröffentlicht wurde und die sich Richie Blackmoore stets weigerte live zu spielen. Anschließend setzt sich wieder ihr Klassik-Faible durch, in einem barocken Zyklus von Kirchentonarten, in denen Organist Don Airey die Töne seiner Hammondorgel respektlos aufschreien lässt. Sein Tastensolo führt von der sphärischen Synthesizer-Fantasie über eine klassische Klaviereinlage zum Honky Tonk Boogie Woogie und endet scherzhaft, aber durchaus anspruchsvoll umgesetzt als Zitat von Mozarts „Rondo alla Turca“. Bei „Lazy“ kommen dann auch Ian Gillans Mundharmonika- Künste zum Einsatz. Dirigent Markus Neumeyer lässt sich den Spaß nicht nehmen, mit einem glühenden Geigensolo gegen die Hardrock-Kapelle anzuwettern. Zurück zum Rock. „Space Truckin’“, und aus dem gleichen 1972er Album „Machine Head“ am Ende der anderthalbstündigen Show selbstverständlich das – ohne zu übertreiben – berühmteste Rock-Gitarrenriff aller Zeiten von „Smoke on the Water“. Als Zugabe gibt es mit dem funkigen „Hush“ den wahrscheinlich tanzbarsten von allen Deep Purple-Songs und zum Schluss „Black Night“. Bei ihrer Improvisierfreude können sich so zwei Zugabesongs trotz komplexer Orchestermitarbeit dann nochmal locker über 20 Minuten erstrecken, bis sich Gillan schließlich auf seine Art verabschiedet: „Ihr wart ein tolles Publikum und es hat uns echt Spaß gemacht hier zu spielen bei den Flüssen von Babylon.“

Deep Purple

Geigensolo gegen röhrende Gitarren-Motoren DEEP PURPLE Rock‘n‘Roll-Rebellen halten auf der Mainzer Nordmole mit Orchester die Fahne des Hardrocks hoch MAINZ. Es herrscht eine unzimperliche Lautstärke auf der Nordmole des Mainzer Zollhafens und der Sound ist auch trotz Orchester nicht immer schmeichelhaft für die Ohren. Doch eigentlich muss man es Deep Purple zugute halten, dass sie eisern, wild und laut die Fahne des Rock ’n’ Roll hochhalten statt sich anzubiedern und den vermeintlich „alten“ Fans ihre Rock-Klassiker in einer Weichspüler- Version zu präsentieren. Es ist Deep Purple und „it’s a killing machine“, wie es unverhohlen chauvinistisch im Opener „Highway Star“ heißt, wo Steve Morse die E-Gitarre wie den Motor einer Corvette aufröhren lässt und Bassist Roger Glover mit Rebellen-Kopftuch und gespreizten Beinen noch ein Pfund darunter oktaviert. Sänger Ian Gillan ist heiter aufgelegt. Der Brite freut sich beim Blick von der Bühne über die Nordmole: „Schön euch wieder zu sehen – hier am Ufer der Themse. Das ist doch die Themse hier?“ Dann rockt es weiter im schweren Shuffle „Strange Kind of Woman“. Was sie spielen klingt mächtig, oft mit orientalischem Touch und auch ein bisschen gefährlich wie das Titelstück ihres letzten Albums „Rapture of the deep“ (Tiefenrausch). Hinten ackert das Orchester. Im Grunde liefern die Frankfurter Philharmoniker nur eine präzis fulminante Untermauerung der Gitarren- und Keyboardmelodien. Auch dieser Minimalismus ohne jegliches Interesse für Neu-Arrangements kann man als Zugeständnis an den echten Rock verstehen. Wenn Ian Paice die Hi-Hat zischeln lässt, erkennen die Fans bereits den Hit „Woman from Tokyo“. Paice ist das letzte Gründungsmitglied und die einzige Konstante in der wechselhaften Besetzung, die unter Insidern in dieser Konstellation als „Mark VIII“ firmiert. Auf dem Posten des Gitarristen hört man seit 1994 Steve Morse als einen äußerst versierten und innovativen Vertreter seines Metiers und damit mehr als würdigen Ersatz für die Legende Richie Blackmoore. Während seines wunderschön orchestralen Solos kann sich das Publikum kaum zurückhalten mit Begeisterungsbekundungen. Den wahren Fans schlägt abermals das Herz höher bei der Blues-Ballade „When a blind man cries“, die 1972 nur als Single-B-Seite veröffentlicht wurde und die sich Richie Blackmoore stets weigerte live zu spielen. Anschließend setzt sich wieder ihr Klassik-Faible durch, in einem barocken Zyklus von Kirchentonarten, in denen Organist Don Airey die Töne seiner Hammondorgel respektlos aufschreien lässt. Sein Tastensolo führt von der sphärischen Synthesizer-Fantasie über eine klassische Klaviereinlage zum Honky Tonk Boogie Woogie und endet scherzhaft, aber durchaus anspruchsvoll umgesetzt als Zitat von Mozarts „Rondo alla Turca“. Bei „Lazy“ kommen dann auch Ian Gillans Mundharmonika- Künste zum Einsatz. Dirigent Markus Neumeyer lässt sich den Spaß nicht nehmen, mit einem glühenden Geigensolo gegen die Hardrock-Kapelle anzuwettern. Zurück zum Rock. „Space Truckin’“, und aus dem gleichen 1972er Album „Machine Head“ am Ende der anderthalbstündigen Show selbstverständlich das – ohne zu übertreiben – berühmteste Rock-Gitarrenriff aller Zeiten von „Smoke on the Water“. Als Zugabe gibt es mit dem funkigen „Hush“ den wahrscheinlich tanzbarsten von allen Deep Purple-Songs und zum Schluss „Black Night“. Bei ihrer Improvisierfreude können sich so zwei Zugabesongs trotz komplexer Orchestermitarbeit dann nochmal locker über 20 Minuten erstrecken, bis sich Gillan schließlich auf seine Art verabschiedet: „Ihr wart ein tolles Publikum und es hat uns echt Spaß gemacht hier zu spielen bei den Flüssen von Babylon.“

Eric Clapton

Konzert in der Olympiahalle München

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